Goldstraße 25 |
Das
zweigeschossige barocke Fachwerkgebäude stammt aus der Zeit um
1820 und ist somit in der Übergangszeit vom Barock zum
Klassizismus entstanden. Das verputzte Gebäude mit dem hellen
Anstrich vermittelt von außen den Eindruck eines Steinhauses.
Die Fassadengestaltung mit einem kaum vorkragenden
Fachwerkobergeschoss sowie die breiten Fenster lassen eine bewusste
Anlehnung an die zeitgenössischen Fassaden klassizistischen
Massivbauten erkennen.
1884 erweiterte
Eigentümer Hermann Kulp das Gebäude. Anfangs diente es dem Kaufmann als
Leihhaus, später als Thermometerfabrik. In den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg von 1935-37 nutzte es die
jüdische Gemeinde in Quedlinburg als Gebetsraum. 1938 wurde das Gebäude zwangsversteigert und kam in
die Hände der Stadtspar- kasse. Ab 1943 war es als Wohnhaus
wieder in Privatbesitz. Im Jahr 2000
wurde das Gebäude von der Deutschen Stiftung
Denkmalschutz übernommen. Darauf begannen die Initiatoren der Jugendbauhütte in Quedlinburg, einer Initiative
der Deutschen
Stiftung
Denkmalschutz
in der Welterbestadt, mit der Sanierung des
Hauses. Die Sa- nierung des Projektes fand unter der fachlichen
Anleitung
des Deutschen
Fachwerkszentrums
Quedlinburg statt. Die Jugendlichen erlernten sie in einem bundesweit
einmaligen Projekt denkmalgerechte und umweltschonende Restau-
rierungsmethoden in der
Praxis. Sie restaurierten die historischen Fenster und Türen, arbeiteten die Fußböden auf, bauten Treppen und Fach- werkinnenwände wieder auf, lernten Lehmbau- und Putzarbeiten sowie die Ausmauerung der Gefache, sogar Sandsteinarbeiten und das Mauern von Gewölben. Seit der Fertigstellung dieser liebevollen Restaurierung können Sie die bezaubernden Gästewohnungen beziehen. Seien Sie Gast im Denkmal und genießen Sie Ihren Urlaub in einem Haus mit Geschichte und Charakter! |
1884 erweiterte
Eigentümer Hermann Kulp das Gebäude. Anfangs diente es dem Kaufmann als
Leihhaus, später als Thermometerfabrik. In den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg von 1935-37 nutzte es die
jüdische Gemeinde in Quedlinburg als Gebetsraum. 1938 wurde das Gebäude zwangsversteigert und kam in
die Hände der Stadtspar- kasse. Ab 1943 war es als Wohnhaus
wieder in Privatbesitz.
Im Jahr 2000
wurde das Gebäude von der Deutschen Stiftung
Denkmalschutz übernommen. Darauf begannen die Initiatoren der Jugendbauhütte in Quedlinburg, einer Initiative
der